Wie erklärt sich die verstärkte Hinwendung zur Energiemedizin und ihre guten Heilungsergebnisse?

[vereinfachte und gekürzte Darstellung des Artikels „Energiemedizin und Langlebigkeit“ von James L. Oschmann, Ph.D, die ungekürzte Version in deutscher Sprache finden Sie als pdf-Datei ebenfalls auf meiner Website oder in englischer Sprache unter: www.ondamed.com]

Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass die Aktionen innerhalb einer Zelle und ihre Interaktionen zu anderen Zellen weit aus schneller und feiner erfolgen, als dies über sich langsam vollziehende chemische Reaktionen und Nervenimpulse erklärt werden kann. Die herkömmlichen chemischen Modelle der biologischen Kommunikation und Regulation basieren auf den Aktivitäten einer Reihe  verschiedenartiger Botenmoleküle, wie Hormone, Neurohormone, Neurotransmitter, Antigene, Zytokine, Wachstumsfaktoren und interzellulärer Boten. Der extrazelluläre Austausch wird über ein Zirkulationssystem und die Diffusion extrazellulärer Flüssigkeiten erklärt, die über ein „Schlüssel-Schloss“-Prinzip miteinander agieren können. Der Bote ist der Schlüssel und der Rezeptor das Schloss. Zur Erforschung dieser Vorgänge ist es notwendig, kleinste Einheiten, wie Hormone, Rezeptoren, Enzyme und Substrate zu isolieren und sie dabei aber von einem gesamt lebenden System abgekoppelt zu betrachten. Die fokussierte Forschung auf das Verhalten bestimmter, isolierter Stoffe oder Vorgänge führt zu einem begrenzten Untersuchungsergebnis, da andere Verhaltensweisen unsichtbar bleiben. Auf dieser Basis durchgeführter Forschungen stellt sich die Frage, ob sich das intakte lebende System wirklich so verhält, wie aufgrund der Untersuchung isolierter Teile angenommen wird.
 
Was das „Schlüssel-Schloss“-Prinzip nicht berücksichtigt, ist eine weitere Interaktionsebene, die dadurch entsteht, dass alle Moleküle bei Temperaturen unter –273,15 Grad Celsius stark vibrieren. Die Komponenten der Moleküle sind geladene Teilchen, und wenn solche Teilchen vibrieren, geben sie zwangsläufig elektromagnetische Felder ab. Dieses Verhalten ist bekannt und wird für die Spektroskopie benutzt, mit der die detaillierte Struktur von Atomen und Molekülen erkennbar wird.
Die Spektroskopie ist so hoch entwickelt, dass wir die Wellenlängen der Emissionsspektren der verschiedenen Elemente auf ein Hundertstel Angström (Zehnmillionstel eines Millimeters) genau feststellen können.
Für die Kommunikation und Steuerung in lebenden Systemen bedeutet dies, dass die gut charakterisierten Regulatormoleküle, Stoffwechselsubstrate, sekundären Boten- und Antikörper sowie ihre jeweiligen Rezeptoren, Enzyme und Antigene durch elektromagnetische Resonanz auch über eine gewisse Entfernung miteinander reagieren, ohne das ein Stoffaustausch statt finden muss.
Das führt zu der Erkenntnis, dass Organismen unter Nutzung elektromagnetischer Interaktionen über eine weitere Matrix oder ein weiteres Netzwerk molekularer Interkommunikation verfügen und dieses eher noch, als das des direkten physischen Kontaktes zwischen Molekülen nutzen. Dies ist der Mechanismus, der bei der Hauptregulation und bei den biochemischen Wegen im Organismus beteiligt ist.
Damit wären auch die so extrem schnell und äußerst genau ablaufenden Interaktionen zwischen Enzymen und Substraten bei den Stoffwechselprozessen innerhalb der Zelle erklärbar.
 
 
„ Die Zelle ist eine Maschine, die über Energie angetrieben wird. Dies kann daher über das Studium der Materie, oder durch das Studium von Energie nachvollzogen werden.“
 
„ Moleküle müssen sich nicht berühren, um mit einander zu kommunizieren. Energie kann über das elektromagnetische Feld fließen..“
 
                                                             Albert Szent-Györgyi, MD, PhD

 
Letzte Aktualisierung am: 12.10.2008 © Heidrun Stark